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Umsatzsteuerregistrierung in der EU

Wenn Sie Waren in einem beliebigen Land der Europäischen Union (EU) verkaufen, müssen Sie sich wahrscheinlich für die Umsatzsteuer (USt) registrieren. Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) in der EU ist eine Verbrauchssteuer. Sie wird von umsatzsteuerlich registrierten Kaufleuten auf ihre Umsätze auf dem Gebiet der EU erhoben und über Umsatzsteuererklärungen an die nationalen Steuerbehörden weitergeleitet. Die meisten EU-Länder bieten die Möglichkeit der Umsatzsteuerregistrierung über die Website der lokalen Steuerbehörde.

Zwar liegt es in der alleinigen Verantwortung eines jeden Amazon Verkäufers, umsatzsteuerliche Bestimmungen einzuhalten, Amazon unterstützt Sie jedoch mit der Bereitstellung nützlicher Informationen, die Ihnen helfen können, die umsatzsteuerlichen Regelungen in den Ländern der EU nachzuvollziehen. Diese Hilfestellung umfasst auch Kontakte zu Steuerberatern, die Leistungen zu im Voraus ausgehandelten ermäßigten Tarifen anbieten.

Muss ich mich umsatzsteuerlich
registrieren?

Benötigen Sie Hilfe bezüglich der Einhaltung
von Umsatzsteuervorschriften? 

Die Entscheidung darüber, ob Sie sich in einem europäischen Mitgliedsstaat für die Umsatzsteuer registrieren müssen, hängt davon ab, wie Sie geschäftlich tätig sind. Wesentliche Faktoren, von denen es abhängt, ob Sie der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, sind das Land, in dem Ihr Unternehmen ansässig (eingetragen) ist, der Lagerort Ihres Warenbestands oder die Höhe Ihres Umsatzes (auch Umsatzsteuer-Registrierungsschwelle genannt).

Wann muss ich mich in Deutschland umsatzsteuerlich registrieren?
Wann muss ich mich im Vereinigten Königreich umsatzsteuerlich registrieren?

Wann muss ich mich im Vereinigten Königreich umsatzsteuerlich registrieren?

Die Entscheidung darüber, ob Sie sich im Vereinigten Königreich (Großbritannien) für die Umsatzsteuer registrieren müssen, hängt davon ab, wie Sie geschäftlich tätig sind. Wesentliche Faktoren, von denen es abhängt, ob Sie der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, sind das Land, in dem Ihr Unternehmen ansässig (eingetragen) ist, der Lagerort Ihres Warenbestands oder die Höhe Ihres Umsatzes (auch Umsatzsteuer-Registrierungsschwelle genannt).

 

Anhand folgender Informationen können Sie in Abhängigkeit vom Sitz Ihres Unternehmens ermitteln, ob Sie sich zur Umsatzsteuer anmelden müssen.

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz im Vereinigten Königreich

  • Wenn Ihr Unternehmen Waren im Vereinigten Königreich lagert und an Kunden verkauft, die im Vereinigten Königreich ansässig sind, müssen Sie sich umsatzsteuerlich registrieren und Umsatzsteuer erheben, sobald Ihr Umsatz in dem Land die USt-Registrierungsschwelle von 85.000 £ überschreitet.
  • Wenn Ihr Unternehmen zudem Waren an Privatpersonen in anderen EU-Ländern verkauft, müssen Sie sich eventuell auch in diesen Ländern für die Umsatzsteuer registrieren.
  • Die einbehaltene Umsatzsteuer muss den zuständigen Steuerbehörden über Umsatzsteuererklärungen gemeldet werden.

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz in einem anderen EU-Land

  • Wenn Ihr EU-Unternehmen Waren in einem anderen EU-Land lagert und diese an Kunden verkauft, die im Vereinigten Königreich ansässig sind, müssen Sie sich umsatzsteuerlich registrieren und Umsatzsteuer auf Verkäufe im Vereinigten Königreich erheben, sobald diese Verkäufe die USt-Registrierungsschwelle von 70.000 £ überschreiten.
  • Ebenso löst der Transfer Ihrer Waren durch Sie (oder einen Dienstleister) an einen Lagerort im Vereinigten Königreich die sofortige Pflicht zur umsatzsteuerlichen Registrierung im Vereinigten Königreich aus.
  • Die einbehaltene Umsatzsteuer muss den britischen Steuerbehörden über Umsatzsteuererklärungen gemeldet werden.

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz außerhalb der EU

  • Wenn Sie im Vereinigten Königreich lagernde Waren an Verbraucher verkaufen, die in der EU ansässig sind, müssen Sie sich unverzüglich im Vereinigten Königreich umsatzsteuerlich registrieren.
  • Wenn Sie außerdem Waren an Privatpersonen in anderen EU-Ländern verkaufen, müssen Sie sich eventuell auch in diesen Ländern für die Umsatzsteuer registrieren.
  • Die einbehaltene Umsatzsteuer muss den zuständigen Steuerbehörden über Umsatzsteuererklärungen gemeldet werden.

So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück

Hillary ist Inhaberin eines kleinen Unternehmens. Jedes Mal, wenn sie geschäftliche Ausgaben (Betriebsausgaben) tätigt, kann sie die dabei gezahlte Umsatzsteuer zurückfordern.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 1
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Hillary ist Inhaberin eines kleinen Unternehmens. Sie hat gerade erst 2 neue Mitarbeiter eingestellt, für die sie 2 Laptops kaufen muss.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 2
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Hillary sucht online und findet ein Laptop-Modell, das ihr gefällt. Ein Laptop kostet 1.000 GBP. Bei diesem Preis ist die Umsatzsteuer bereits inklusive. Sie bestellt 2 Laptops.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 3
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Die Bestellung wird geliefert und die Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) liegt bei. Laut Rechnung zahlte sie insgesamt 2.000 GBP, wovon 333 GBP die vom Verkäufer erhobene Umsatzsteuer sind.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 4
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Da Hillarys Firma umsatzsteuerlich registriert ist, kann sie die Umsatzsteuer auf Betriebsausgaben (als Vorsteuer) zurückfordern.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 5
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Hillary gibt ihre Umsatzsteuererklärung ab und erhält die 333 GBP Umsatzsteuer, die sie beim Kauf der zwei Firmen-Laptops bezahlt hat, zurück.

So funktioniert die Umsatzsteuer in Europa

So funktioniert die Umsatzsteuer in Europa

Steve importiert Kopfhörer aus Indien (ein Land, das nicht der EU angehört) und hat vor, sie im Vereinigten Königreich (Großbritannien) zu verkaufen. Dazu muss Steve die importierten Produkte beim Zoll vorführen, damit er alle nötigen Einfuhrsteuern einschließlich der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls Einfuhrzoll bezahlen kann.

Erfahren Sie über Steves Geschäftsablauf, wie die Umsatzsteuer in Europa funktioniert.

Erhalt einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) im Vereinigten Königreich

Sobald eine Pflicht zur Umsatzsteuerregistrierung im Vereinigten Königreich festgestellt wurde, muss bei den britischen Steuerbehörden ein Anmeldeformular eingereicht werden. Dies ist im Online-Verfahren hier auf der Website der HM Revenue & Customs (oder HMRC, der für die Erhebung von Steuern zuständigen Behörde der britischen Regierung) möglich. Am Ende des Umsatzsteuer-Registrierungsvorgangs wird Ihnen eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) zugewiesen, mit der Sie:

  • Umsatzsteuer-Rechnungen ausstellen können, auf denen Sie die von Kunden erhobene Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ausweisen. Auf diese Weise können Sie als umsatzsteuerlich registriertes Unternehmen die Umsatzsteuer auf die meisten Unternehmensausgaben (sowie die zum Zeitpunkt des Imports von Waren in die EU bezahlte Einfuhrumsatzsteuer) erstattet bekommen.
  • Mit der Abgabe von Umsatzsteuererklärungen bei der HMRC beginnen können, um die einbehaltene Umsatzsteuer anzumelden und eventuell aufgelaufene Ansprüche auf Umsatzsteuererstattung geltend zu machen. Hilfe bezüglich der Umsatzsteuerregistrierung finden Sie auf unserer Seite USt-Hilfe zu ermäßigten Tarifen.

 

  • Issue VAT invoices, where you show the VAT collected from customers. In this way, business customers know how much they can deduct from their purchase, and end-consumers know how much VAT they have paid on the final product.
  • Start filing VAT returns with HMRC to declare collected VAT and claim back any VAT credit you may have accrued.

Wann muss ich mich in Deutschland umsatzsteuerlich registrieren?

Die Entscheidung darüber, ob Sie sich in Deutschland für die Umsatzsteuer registrieren müssen, hängt davon ab, wie Sie geschäftlich tätig sind. Wesentliche Faktoren, von denen es abhängt, ob Sie der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, sind das Land, in dem Ihr Unternehmen ansässig (eingetragen) ist, der Lagerort Ihres Warenbestands oder die Höhe Ihres Umsatzes (auch Umsatzsteuer-Registrierungsschwelle genannt).

Anhand folgender Informationen können Sie in Abhängigkeit vom Sitz Ihres Unternehmens ermitteln, ob Sie sich zur Umsatzsteuer anmelden müssen.

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland

  • Wenn Ihr Unternehmen Waren in Deutschland lagert und diese an Kunden verkauft, die in Deutschland ansässig sind, müssen Sie sich umsatzsteuerlich registrieren und die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) erheben, sobald Ihr Umsatz in Deutschland die Registrierungsschwelle von derzeit 17.500 EUR übersteigt (dieser Wert kann sich jedoch ändern und sollte nachgeprüft werden).
  • Wenn Ihr Unternehmen zudem Waren an Privatpersonen in anderen EU-Ländern verkauft, müssen Sie sich eventuell auch in diesen Ländern für die Umsatzsteuer registrieren.
  • Die einbehaltene Umsatzsteuer muss den zuständigen Steuerbehörden über Umsatzsteuererklärungen gemeldet und an diese abgeführt werden.

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz in einem anderen EU-Land

  • Wenn Ihr EU-Unternehmen Waren in Deutschland lagert und diese an Kunden verkauft, die in Deutschland ansässig sind, müssen Sie sich umsatzsteuerlich registrieren und die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) erheben, sobald Ihr Umsatz in Deutschland die Registrierungsschwelle von derzeit 17.500 EUR übersteigt (dieser Wert kann sich jedoch ändern und sollte nachgeprüft werden).
  • Ebenso löst der Transfer Ihrer Waren durch Sie (oder einen Dienstleister) an einen Lagerort in Deutschland die sofortige Pflicht zur umsatzsteuerlichen Registrierung in Deutschland aus.
  • Die einbehaltene Umsatzsteuer muss den deutschen Steuerbehörden über Umsatzsteuererklärungen gemeldet und an diese abgeführt werden.

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz außerhalb der EU

  • Wenn Sie in Deutschland lagernde Waren an Verbraucher verkaufen, die in der EU ansässig sind, müssen Sie sich unverzüglich in Deutschland umsatzsteuerlich registrieren.
  • Wenn Sie außerdem Waren an Privatpersonen in anderen EU-Ländern verkaufen, müssen Sie sich eventuell auch in diesen Ländern für die Umsatzsteuer registrieren.
  • Die einbehaltene Umsatzsteuer muss den zuständigen Steuerbehörden über Umsatzsteuererklärungen gemeldet und an diese abgeführt werden.

So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück

Hillary ist Inhaberin eines kleinen Unternehmens. Jedes Mal, wenn sie geschäftliche Ausgaben (Betriebsausgaben) tätigt, kann sie die dabei gezahlte Umsatzsteuer zurückfordern.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 1
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Hillary ist Inhaberin eines kleinen Unternehmens. Sie hat gerade 2 neue Mitarbeiter eingestellt, für die sie 2 Laptops kaufen muss..
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 2
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Hillary sucht online und findet ein Laptop-Modell, das ihr gefällt. Ein Laptop kostet 1.000 EUR. Bei diesem Preis ist die Umsatzsteuer bereits inklusive. Sie bestellt 2 Laptops.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 3
3
Die Bestellung wird geliefert und die Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) liegt bei. Laut Rechnung zahlte sie insgesamt 2.000 EUR, wovon 319.33 EUR die vom Verkäufer erhobene Umsatzsteuer sind.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 4
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Da Hillarys Firma umsatzsteuerlich registriert ist, kann sie die Umsatzsteuer auf Betriebsausgaben (als Vorsteuer) zurückfordern.
So fordern Sie Umsatzsteuer für Betriebsausgaben (Vorsteuer) zurück 5
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Hillary gibt ihre Umsatzsteuererklärung ab und erhält die 319.33 EUR Umsatzsteuer, die sie beim Kauf der zwei Firmen-Laptops bezahlt hat, zurück.

So funktioniert die Umsatzsteuer in Europa

So funktioniert die Umsatzsteuer in Europa

Steve importiert Kopfhörer aus Indien (ein Land, das nicht der EU angehört) und hat vor, sie in Deutschland zu verkaufen. Dazu muss Steve die importierten Produkte beim Zoll vorführen, damit er alle nötigen Einfuhrsteuern einschließlich der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls Einfuhrzoll bezahlen kann.

Sehen Sie sich Steves Geschäftsablauf an, um zu verstehen, wie die Umsatzsteuer in Europa funktioniert.

Erhalt einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) in Deutschland

Sobald eine Pflicht zur Umsatzsteuerregistrierung in Deutschland festgestellt wurde, muss bei den deutschen Steuerbehörden ein Anmeldeformular eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es beim BZSt, dem deutschen Bundeszentralamt für Steuern. Am Ende des Umsatzsteuer-Registrierungsvorgangs wird Ihnen eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) zugewiesen, mit der Sie:

  • Umsatzsteuer-Rechnungen ausstellen können, auf denen Sie die von Kunden erhobene Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ausweisen. Auf diese Weise können Sie als umsatzsteuerlich registriertes Unternehmen die Umsatzsteuer auf die meisten Ihrer Unternehmensausgaben (sowie die zum Zeitpunkt des Imports von Waren in die EU bezahlte Einfuhrumsatzsteuer) erstattet bekommen.
  • Mit der Abgabe von Umsatzsteuererklärungen beim lokalen Finanzamt beginnen können, um die einbehaltene Umsatzsteuer anzumelden und abzuführen und eventuell aufgelaufene Ansprüche auf Umsatzsteuererstattung geltend zu machen. Hilfe bezüglich der Umsatzsteuerregistrierung finden Sie auf unserer Seite USt-Hilfe zu ermäßigten Tarifen.

Weitere Informationen

  • Issue VAT invoices, where you show the VAT collected from customers. In this way, business customers know how much they can deduct from their purchase, and end-consumers know how much VAT they have paid on the final product.
  • Start filing VAT returns with HMRC to declare collected VAT and claim back any VAT credit you may have accrued.

Lesen Sie, was Verkäufer darüber sagen

„Als wir uns erstmals mit dem Paneuropäischen Versand durch Amazon befassten, wussten wir, dass wir uns in jedem einzelnen Land, in dem wir Waren lagern würden, für die Umsatzsteuer registrieren müssten. Das war natürlich bei den Erwägungen zu berücksichtigen, doch es gibt eine ganze Reihe von Lösungen und viele Leute, die nützliche Ratschläge geben können, was den ganzen Vorgang sehr erleichtert. Für uns war die Umsatzsteuerregistrierung keine besonders beschwerliche Aufgabe, eigentlich ist es nur etwas zusätzlicher Papierkram auf vierteljährlicher Basis.“

Zamir Cajee, CEO
iQualTech

Informationen und Hilfe zum Thema Umsatzsteuer

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